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Wiener Weinpreis - 2011 - Der WEinbau
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Wiener Weinpreis | 2011

Der Jahrgang 2010 ist Spitze!

Landessieger werden am 28. Juni gekürt - siehe Nominierte
Top-Weine vom 29. Juni bis 1. Juli im Wiener Rathaus

Die Würfel sind gefallen:
In der Finalverkostung für den Wiener Weinpreis 2011 wurden die Landessieger in den zwölf Sortenkategorien ermittelt. Besonders erfreulich: Der Jahrgang 2010, von dem sämtliche Weißweine stammen, brachte hervorragende Qualitäten.

Die Ausscheidung ist hart
321 Proben wurden eingereicht und am Ende stellten sich 60 Finalisten-Weine der strengen Beurteilung durch eine unabhängige Fachjury um die Landessieger 2011 in den zwölf Sortenkategorien auszukosten, wobei neun auf die Weißweine entfielen. Diese stammten durchwegs aus dem schwierigen Jahrgang 2010 und brachten die große Überraschung: „So ein hohes Qualitätsniveau auf dieser Breite gab es bisher mit Sicherheit noch nicht“, erklärt Verkostungsleiter Klaus Egle. „Damit haben wir zwar einen von der Menge her kleinen Jahrgang, der dafür aber qualitativ groß ist.“ Die Ernte fiel um rund 40 Prozent geringer aus als in einem durchschnittlichen Jahr – da heißt es schnell zugreifen, wenn man sich ein paar Flaschen der Top-Weine in den Keller legen will. Zwar zeigen die 2010er durchwegs eine kräftige, frische Säure, doch haben sie genügend Substanz um diese schön einzubinden und die Frucht präsentiert sich besonders ausgeprägt, sodass die Typiziät der einzelnen Sorten klar erkennbar ist.
Der Gemischte Satz ist wieder da
Verkostet wurden leichte und kräftige Grüne Veltliner und Rieslinge, Sauvignon blanc, Weißburgunder, Chardonnay und erstmals auch zwei Gruppen vom Wiener Gemischten Satz – klassisch und kräftig. Damit zeigt sich ein klarer Trend zu diesem Weintyp, der erst seit zwei Jahren überhaupt als eigene Sortenkategorie beim Wiener Weinpreis aufscheint. „Wir freuen uns über diese Entwicklung“, erklärt Herbert Schilling, Obmann des Wiener Landesweinbauverbandes, „weil der Gemischte Satz, der in Wien eine lange Tradition hat, ein Stück Identität und Individualität des Wiener Weines darstellt“. Tatsächlich waren noch bis in die fünfziger Jahre die besten Weine der Stadt durchwegs Gemischte Sätze. Doch erst nach einer jahrzehntelangen Durststrecke besinnt man sich seit einigen Jahren wieder der Qualitäten dieses besonderen Weines: Er wird aus bis zu zehn unterschiedlichen Rebsorten gekeltert, die im selben Weingarten stehen und deren Trauben gemeinsam gelesen und verarbeitet werden.
Das rote Wien zeigt Muskeln
Doch auch im Rotweinbereich ist das Qualitätsniveau beachtlich: Schon der „Brot-und-Butter-Wein“ Blauer Zweigelt überzeugte nicht nur durch seine Fruchtigkeit, sondern zeigte durchaus Potenzial. Noch mehr gilt das für die Roten Cuvées unter denen sich so manche „Granate“ fand, die man überhaupt erst nach einigen Jahren Flaschenlagerung genießen sollte. Schließlich gefielen die Burgundersorten: St. Laurent und vor allem Pinot noir bringen im Wiener Klima, das von der panonnischen Wärme ebenso geprägt ist, wie von den kühleren, kontinentalen Einflüssen und der Nähe zum Wienerwald, ausgeprägt fruchtige und elegante Weine.
Wiener Wein in der Stadt
Wer nun die Besten der Besten sind, wird niemand geringerer als der Wiener Bürgermeister Michael Häupl selbst verkünden: Im Rahmen der Galanacht des Wiener Weines am 28. Juni werden die Wiener Landessieger 2011 gekürt. Im Anschluss daran feiert Wien sein großes Weinfest: Vom 29. Juni bis zum 1. Juli stehen im Arkadenhof des Wiener Rathauses wieder 109 Spitzenweine zur Verkostung bereit, die heuer nach der Basisverkostung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden. Und wie sich das in Wien so gehört, werden dazu auch passende Gaumenhappen von den Top-Gastromomen der Stadt serviert.
Das Verkostungspanel der Finalverkostung
Klaus Egle (Vorsitz), Josef M. Schuster, Franz Del Fabro (Del Fabro/Weinhandel), Peter Rössler, Martin Klement (Restaurant Livingstone/Planter’s Club), Viktor Siegl (Journalist/Vinaria), Dagmar Gross (Marketing für Genussprodukte), Reinhard Eder (HBLA und BA Klosterneuburg), Peter Drobil (Bank Austria), Gabriele Burian (Sommelière), Peter Friese (Restaurant zum Schwarzen Kameel), Karl Rosenbauch (Gasthof Rosenbauch)
 
Kontakt Pressestelle | Ing. Robert Fitzthum | Kammerdirektor Landwirtschaftskammer Wien | Gumpendorfer Straße 15
1060 Wien | Tel. +43 (0)1 5879528-25 | Fax +43 (0)1 5879528-21 | Mobil +43 664 411 77 87 | robert.fitzthum@lk-wien.at
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