Seit Herbst 2011 präsentiert das Museum und Schloss Belvedere den berühmten
Künstler Gustav Klimt gemeinsam mit dem Architekten und Gestalter Josef
Hoffmann. Die bis Anfang März dargebotene Ausstellung widmet sich dem kongenialen
Zusammenwirken beider Kreativen. Das Gemeinsame begann 1897 mit der Gründung
der Wiener Secession und wurde nur durch Klimts Tod 1918 beendet. Anlässlich
der 150. Wiederkehr des Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 zeigt
das Kunsthistorische Museum bedeutende Wandgemälde, die der heute weltberühmte
Maler und Zeichner für das große Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums
entworfen und selbst ausgeführt hat. Zum ersten Mal wird es möglich sein,
Klimts Schaffen an der Nordwand des Stiegenhauses unmittelbar aus der Nähe
zu besichtigen. Eine Brücke wurde über die gesamte Breite des Stiegenhauses
gespannt, um während des Klimt Jubiläumsjahres 2012 begehbar, diese Nähe
zu ermöglichen. Gustav Klimts letztes Atelier in der Feldmühlgasse in Unter
St. Veit. wird einer Generalsanierung unterzogen. Die Klimt Villa wird seit
April 2011 instandgesetzt. Es ist geplant das Atelier heuer im Juli der
Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. www.klimt.at
Auch das Leopold Museum, das über Hauptwerke wie die späte Allegorie »Tod und Leben«, großartige Landschaftsgemälde und eine faszinierende Sammlung herausragender Zeichnungen verfügt, widmet dem Ausnahmekünstler eine hochkarätige Präsentation. Die Jubiläumsausstellung »Klimt persönlich. Bilder – Briefe – Einblicke« im Leopold Museum rückt aber nicht nur diese Bildnisse in den Fokus, sondern konfrontiert sie mit den Postkarten und Korrespondenzen, die Gustav Klimt über 20 Jahre hinweg an seine Lebensgefährtin Emilie Flöge schrieb. Das Wien Museum verwaltet nach eigenen Angaben nicht nur eine der weltweit größten Klimt- Sammlungen, sondern auch die vielfältigste. Sie umspannt alle Schaffensperioden und beginnt bei der Studienzeit und den ersten Großaufträgen in den 1880er-Jahren bis ans Lebensende 1918. Ein klarer Fakt ist: Klimt seine Werke werden momentan als eine der teuersten Gemälde der Welt gehandelt. Die Ausstellung im Wien Museum stellt auch provokante Fragen zum heutigen Umgang mit dem Thema Klimt. Ist es unkritische Verehrung oder hemmungslose Verkitschung? Wie viel "Klimtisieren" hält man auf Dauer aus?
Auch die Industrie um den Weinbau hat sich dem Thema Klimt angenommen. Rechtzeitig zum Klimt-Jahr 2012 wartet die burgenländische Sektkellerei Szigeti mit einer großartigen, neuen Sektspezialität auf: die Sonderedition „Adele“. Kreiert wurde dieser besonders feine Blanc de Blancs Brut Jahrgang 2009 für das Café Sabarsky in Ronald Lauders Museum „Neue Galerie“ in New York. Dort ist Gustav Klimts berühmtes Gemälde nunmehr seit 10 Jahren zu bewundern und dieses Jubiläum wollte man mit einer ganz besonderen Sektkreation aus seiner Heimat gebührend feiern. Auch Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei Schlumberger feiert dieses besondere Jubiläum ebenfalls mit einem glanzvollen Geschenk, der Cuvée Klimt in der Edition „Der Kuss“. Eines der bekanntesten Bilder der Welt ziert nicht nur die 0,75L Flasche, sondern auch den aufwendig veredelten Geschenkkarton. Feinperlig und sehr fruchtbetont präsentiert sich „Der Kuss“ von Schlumberger, der als reinsortiger Welschriesling-Sekt nach der „Méthode Traditionnelle“ gereift ist.