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22 Millionen Mal im Jahr knallen die Sektkorken - NÖ Wirtschaftspressedienst
 
Nicht nur zur Ballsaison ein prickelnder Ertrag: Die niederösterreichischen Sekthersteller sind mit den Umsätzen aus ihrer jüngsten Perlweinproduktion sehr zufrieden: "Die Sektsaison ist seit Herbst vergangenen Jahres äußerst gut angelaufen. Mit 22 Millionen Flaschen jährlich ist der Verbrauch in Österreich wieder etwas gestiegen. Weihnachten, Silvester und die laufende Ballsaison haben uns gute Verkaufszahlen gebracht², erklärt Karl Inführ, Landesinnungsmeister des Nahrungs- und Genussmittelgewerbes in der NÖ Wirtschaftskammer.

Sekt ist, so der Innungsmeister gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst, schon lange kein Luxusgut mehr. Im Gegenteil: "Sekt ist und bleibt etwas Besonderes, das für alle erreichbar und leistbar geworden ist.² Die ausgezeichnete Qualität der "Grundweine² sowie der günstige Preis von drei bis zehn Euro die Flasche sind demnach auch der Grund für die guten Verkaufszahlen. Laut dem Innungsmeister erfreut sich österreichischer Perlwein auch im Ausland wachsender Beliebtheit. "Wir liefern sogar bis Vietnam², berichtet der Obmann, der sich allerdings von den heimischen Konsumenten noch etwas mehr Sektfreude wünscht. In Deutschland etwa zähle es zum guten Ton, bei Geschäftsbesprechungen auch schon am Morgen ein Gläschen Sekt anzubieten. "Da ist Österreich noch ein Entwicklungsland², meint er augenzwinkernd, und ergänzt: "Ein Sektfrühstück regt die Sinne und den Kreislauf an.

Etwa acht Prozent der inländischen Perlweinproduktion werden als Rosésekt angeboten. Der ebenfalls exklusive Rotsekt, gewonnen aus feinen Rotweinen, passe laut dem Innungsmeister gut zu allen Wildgerichten. Grundvoraussetzung für ein gelungenes Produkt sei jedenfalls die gute Qualität der "Grundweine², die vornehmlich aus Niederösterreich stammen. "Was in Frankreich die Champagne ist, ist bei uns das Weinviertel. Ein pfeffriger Grüner Veltliner oder ein eleganter Welschriesling mit optimalem Alkoholgehalt, einem hervorragendem Bouquet und dem richtigen Säuregehalt liefert die besten Voraussetzungen für die Sektherstellung², berichtet Inführ, der gemeinsam mit seinem Bruder Hans in Klosterneuburg einen traditionsreichen Familienbetrieb führt. Vier Millionen Flaschen sprudelnden Inhalts erzeugt der Betrieb jährlich mit 20 Mitarbeitern. Eine Spezialität des Hauses: "Österreich Gold², ein trockener Sekt versehen mit 23karätigem Blattgold - als exklusives Präsent in einem Goldbarren-Karton erhältlich.
 
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Prof. Ali Meyer | Editor-in-Chief | Der WEINbau-online | 8.02.2010
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